Braucht es einen Notausstieg aus der KI, um die Bildung an Universitäten zu erhalten, oder wie können wir Studierenden begreiflich machen, dass ein Studium auch in Zeiten von KI sinnvoll ist? Um sich mit diesen Fragen zu beschäftigen, wurde an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Paderborn ein Think Tank gebildet. In diesem reflektieren wir, wie Lehre in unterschiedlichen Fächern „funktioniert“ und wo sie aktuell durch die Möglichkeiten generativer KI herausgefordert, verändert und verbessert wird. Das heißt: Welche Erwartungen, Routinen, Werte und unausgesprochenen Regeln prägen unser Handeln als Lehrende und wo sehen wir, dass diese Selbstverständlichkeiten (schon immer oder neuerdings) ins Wanken geraten? Gerade in Momenten der Veränderung ist es hilfreich, folgende Fragen zu stellen: Was gilt in einem Fach als gute Lehre, als angemessene Beteiligung, als wissenschaftliches Arbeiten oder als „normales“ Verhalten von Studierenden? Und wie werden Studierende in diese fachlichen Selbstverständlichkeiten eingeführt? Um diese Fragen zu diskutieren, haben wir Situationsbeschreibungen aus der Lehre erarbeitet. Dieses Vorgehen möchten wir im Folgenden vorstellen – als Text und als PDF-Dokument für die weitere Nutzung. „Fachkulturelle Praktiken und genKI – Anleitung zur Reflexion“ weiterlesen
Autor: Rebecca Schmidt
KI als Herausforderungen für die qualitative Methodenlehre – ein Diskussionsaufruf!
Spätestens seit der freien Zugänglichkeit von KI-Modellen wie ChatGPT von open.ai steht die Gesellschaft und besonders die Wissenschaft vor der Herausforderung einen Umgang mit textgenerativen KI-Systemen zu finden. Dies betrifft auch die qualitative Methodenlehre. Dieser Blogbeitrag stellt aktuelle Entwicklungen anhand eines Chatbots vor und diskutiert kritisch die Konsequenzen für die qualitative Methodenlehre. „KI als Herausforderungen für die qualitative Methodenlehre – ein Diskussionsaufruf!“ weiterlesen
Mit KI (Elicit) den Forschungsstand beschreiben – ein kritischer Erfahrungsbericht
Einleitung
Dieser Blogbeitrag beschäftigt sich kritisch mit der (Teil-)Automatisierung der Literatursuche, -recherche, sowie der Zusammenfassung eines Forschungsstandes mithilfe digitaler Tools. Aktuell gibt es verschiedene Anbieter und Start-Ups, die eine stetige (Weiter-) Entwicklung von Softwareprodukten anbieten, um Forschende dabei zu unterstützen die relevante Forschungsliteratur zu einer Fragestellung zu finden und den Forschungsstand zusammen zu fassen (Cao et al. 2025; Kelly 2025). Auch zeigt sich in den letzten Jahren ein großer Anstieg der Publikation von Literaturüberblicke/Systematic Reviews, der durchaus kritisch zu betrachten ist.
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Automatische Transkriptionssoftware – ein Erfahrungsbericht
Die fortschreitende Digitalisierung hat auch in der soziologischen Forschung neue Wege eröffnet. Dieser Blogbeitrag beschreibt erste Erfahrungen mit automatisierter Transkription mithilfe der Software noscribe (Version 0.4.3 auf MacOS) und richtet sich vor allem an Studierende der Soziologie, der Sozial- Human- und Erziehungswissenschaften. Ziel des Erfahrungsberichtes ist es sowohl die Vorteile als auch die Herausforderungen der Nutzung aufzuzeigen und Hinweise für eine reflexive Verwendung dieser Tools zu geben. „Automatische Transkriptionssoftware – ein Erfahrungsbericht“ weiterlesen