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KI-Tools in der qualitativen Forschung

„Die qualitative Forschung, oft als Mittel zur Erforschung von subjektiven Erfahrungen und sozialen Phänomenen genutzt, trifft nun auf KI-Tools – innovative Technologien, die darauf abzielen, menschenähnliche Denkprozesse zu simulieren.“ So der Vorschlag von ChatGPT für den Beginn dieses Blogbeitrags zum Thema KI-Tools und qualitative Forschung. Interessant ist, wie ChatGPT KI definiert, nämlich als „menschenähnliche Denkprozesse“. Das fasst meiner Meinung nach ziemlich gut zusammen, was derzeit in der Community rund um qualitative Methoden und KI diskutiert wird – wie KI als Unterstützung, aber nicht als Ersatz für qualitative Interpretationen eingesetzt werden kann. Doch welche KI-Tools gibt es bisher? Diese möchte ich hier kurz vorstellen. Gefunden habe ich sie zum einen durch ein großartiges Symposium, zum anderen durch die schon mehrfach erwähnte großartige Liste für qualitative Forschung QSF-L.

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Bildung in der Digitalität

Mein Vortrag zum Thema „Bildung in der Digitalität“ wurde aufgezeichnet und ist nun auch als Podcast verfügbar. Da ich mit sehr vielen Grafiken aus verschiedenen Studien gearbeitet habe, empfehle ich die Präsentation zusammen mit dem Podcast anzuschauen. In dem Vortrag ging es mir darum zu verdeutlichen, wie sich die digitale Spaltung in einer Kultur der Digitalität reproduzieren könnte und welche Annahmen wir bereits über die drei Ebenen der digitalen Spaltung treffen können. Welche Ideen ich daraus für meine Lehre ableite, habe ich hier aufgeschrieben (Digitalität in universitärer Lehre). „Bildung in der Digitalität“ weiterlesen

Call for Participation: KI und qualitative Methoden/Daten

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich an einem gemeinsamen Workshop zum Thema “KI und qualitative Methoden/Daten” zu beteiligen. Seit dem Launch von ChatGPT durch OpenAI im November 2022 hat es eine rasante Entwicklung ganz unterschiedlicher Tools gegeben, die sich auf das Large Language Model von OpenAI stützen. Auch für den Bereich der qualitativen Methoden und die Arbeit mit qualitativen Daten sind erste Tools in der Beta-Version veröffentlicht, bzw. angekündigt. Das sind beispielsweise DokuMet-AI für die Analyse mit der dokumentarischen Methode und Qeludra sowie QualCoder AI für die qualitative Inhaltsanalyse und Grounded Theory. Auch die großen Softwareanbieter wie ATLAS.ti und MAXQDA haben erste KI-basierte Funktionen in ihre Produkte integriert. „Call for Participation: KI und qualitative Methoden/Daten“ weiterlesen

KI Tools in der Lehre -> digitale Spaltung

In meinen Lehrveranstaltungen lege ich Studierenden nahe ChatGPT und andere KI-Tools wie z.B. DeepLWrite bewusst zu nutzen. Diese Tools können dabei helfen, Schreibblockaden zu überwinden und Rechtschreib- und Grammatikfehler zu erkennen. Mein Argument ist: Diese Tools gibt es und die Studierenden werden sie sowieso nutzen. Aber es ist klar, dass Studierende Anleitung brauchen. „KI Tools in der Lehre -> digitale Spaltung“ weiterlesen

Digitalität in universitärer Lehre

Am 14.11.2023 durfte ich im Rahmen der Ringvorlesung „Digitalität, Diversität, Diskriminierung“ einen Vortrag zum Thema „Bildung in der Digitalität“ halten (Folien siehe unten). In diesem Vortrag habe ich mich vor allem auf quantitative Erhebungen aus dem Schulbereich gestützt, um einerseits zu zeigen, wie weit die Digitalisierung in den Schulen fortgeschritten (nicht) ist und ob sich digitale Spaltungen zeigen, was der Fall ist (was darunter zu verstehen ist, wird in den Folien unten erläutert). Im Zuge der Präsentation habe ich mir auch Gedanken über die Digitalisierung an Universitäten gemacht. Dazu einige Ideen:

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Code of Conduct

Logo vom AEDiL Projekt, das aus einem rot/orange/beigen Würfel besteht mit daneben dem Schriftzug "AEDiL" in schwarz.

Für kollaborative Forschungsprojekte ist es sehr sinnvoll einen Code of Conduct, also einen wissenschaftlichen Verhaltenskodex für die Zusammenarbeit festzulegen, vor allem wenn personenbezogene Daten erhoben werden. Den hier bereitgestellten Code of Conduct haben wir im Projekt „AEDiL – AutoEthnographische Forschung zu Digitaler Lehre und deren Begleitung” entwickelt. Da ResearchGate die Projektfunktion eingestellt hat, möchten wir das Dokument hier erneut zur Nachnutzung (CC 0) bereitstellen. „Code of Conduct“ weiterlesen

Automatisch, kostenlos und datenschutzkonform transkribieren

Die automatische Spracherkennung entwickelt sich derzeit in rasantem Tempo und wurde bereits für die automatische Transkription verwendet. Bisher waren das aber entweder kostenpflichtige Angebote oder Cloudlösungen, die nicht datenschutzkonform sind, da unklar blieb wo die Daten gespeichert werden. Jetzt gibt es zwei kostenlose und offline Lösungen, die automatisches Transkribieren auf hohem Niveau ermöglichen: „noScribe“ und „aTrain“. „Automatisch, kostenlos und datenschutzkonform transkribieren“ weiterlesen

Student Engagement – Publikation

Zu sehen ist eine Fotographie eines Buches mit dem Titel "ICM Beyond"

Auf der 11. Jahrestagung #icmbeyond an der Universität Paderborn ging es um die Frage wie im Inverted-Classroom-Modell (ICM) student engagement befördert werden kann. Zusammen mit Angelika Thielsch habe ich den Beitrag „Soziale Eingebundenheit als Schlüssel?! Perspektiven zur Förderung von Student Engagement in der Hochschullehre“ beigesteuert. „Student Engagement – Publikation“ weiterlesen

Neuerungen hier im Blog

Wie Euch Leser*innen bereits aufgefallen sein wird, ist auf diesem Blog in den letzten Monaten viel zu wenig passiert. Das wird sich nun aber wieder ändern! Damit einher gehen ein paar Veränderungen. Zum einen wird dieser Blog in Zukunft als Plattform für unterschiedliche Autor*innen fungieren. Wer genau hingeschaut hat, wird bereits mitbekommen haben, dass ich selbst in letzter Zeit wenig gebloggt habe. Vielmehr habe ich eher als Herausgeberin fungiert und versucht anderen Wissenschaftler*innen eine Plattform zu geben. Das wird auch in Zukunft stärker der Fall sein. Wer also Interesse hat etwas über Methoden zu bloggen kann sich sehr gerne bei mir melden. Ich helfe dann dabei aus den Ideen Blogartikel zu machen – das ist weniger leicht als die meisten vermuten. „Neuerungen hier im Blog“ weiterlesen

Systematische Literatursuche für deduktive qualitative Inhaltsanalyse

Für das “Handbuch Hochschuldidaktik“ habe ich einen Beitrag mit dem Titel „Hochschul-Innenpolitik: Mikropolitische Verhältnisse der Hochschuldidaktik“ geschrieben (leider nicht open-access, aber ich schicke auf Anfrage den Artikel gerne zu). Handbuchbeiträge haben leider meist eine sehr begrenzte Zeichenzahl, die eingehalten werden muss. Deshalb musste ich bei dem Beitrag den Rotstrich ansetzen. Getroffen hatte es die ausführliche Beschreibung meines systematischen Vorgehens bei der Literaturauswahl und beim methodischen Vorgehen der qualitativen Inhaltsanalyse, was ich persönlich schwierig finde. Als Lösung ist deshalb im Beitrag ein Link zu diesem Blogbeitrag, in dem ich beides erläutern kann. „Systematische Literatursuche für deduktive qualitative Inhaltsanalyse“ weiterlesen

Bibliometric Review – eine Anleitung zur systematischen Erschließung von Forschungsthemen

Stellt euch vor, ihr müsst für eine Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit (zumindest teilweise) neue Literatur erschließen und zur Darstellung des Stands der Forschung auswerten. Stellt euch weiter vor, wie ihr in der Bibliothek vor der Regalwand an Büchern und Zeitschriften steht und im Internet aus der Vielzahl an potentiell interessanten, vielfach jedoch nicht für euer Forschungsthema relevanten Literatur auswählen müsst. Erinnert euch daran, mit welchen Unsicherheiten und Zufällen dann auch eure Auswahl und Analyse der von euch gewählten Literatur verbunden war bzw. ist. Dazu gibt es eine Alternative. So war es Ziel des Master-Seminars „Bibliometrie als systematische wissen(schafts)soziologische Evaluation von Forschungsliteratur“ von Christian Schneijderberg eine Einführung zu geben, wie bibliometrische Verfahren genutzt werden können, um Forschungsthemen zu erschließen. Dabei handelt es sich um eine Methode, die ich auch als Bibliometric Review beschrieben habe. Aufgrund des digitalen Semesters, hat sich Christian entschieden die Methode ausführlich schriftlich zu erklären und mich gefragt, ob ich ihn dabei unterstütze. Entstanden sind nun drei Anleitungen wie Forschungsthemen mit bibliometrischen Methoden erschlossen werden können, die wir als PDFs im Folgenden zur Verfügung stellen. „Bibliometric Review – eine Anleitung zur systematischen Erschließung von Forschungsthemen“ weiterlesen

Interviewtypen und Interviewdurchführung

In meiner Lehre gehört ein Thema fast schon zum Standards, das ist “Interviewtypen und Interviewdurchführung”. Im Zuge digitaler Lehre habe ich die Folien, die ich dafür nutze, soweit verschönert, dass ich sie nun auch der Öffentlichkeit präsentieren kann. Auf den Folien finden sich die zentralen Informationen, um einen hoffentlich leichten Einstieg in die Thematik zu ermöglichen. Bei den Interviewtypen gehe ich allerdings nur auf die meiner Ansicht nach gängisten Typen ein. Auch beim Thema Interviewdurchführung beschränke ich mich auf zentrale Tipps. Am Ende der Präsentation findet sich aber eine lange Liste mit weiterführenden Literaturangaben.

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